Reiseinfos Portugal

Verkehr

Man hat die Auswahl zwischen

  • AE – Autobahnen (Autoestradas), gebührenpflichtig
  • IP – Schnellstrassen (Itinerários Principais)
  • IC – Hauptstrassen (Itinerários Complementares IC)

In abgelegenen, ländlichen Gebieten und auch im Zentrum von Städten trifft man auch heute noch auf Kopfsteinpflaster. In der EU veröffentlichte Unfallstatistiken belegen, dass die Portugiesen nicht weiterlesen »

Reiseinfos Spanien

Geschwindigkeiten

Autobahn:       110 km/h*
Schnellstraße: 100 km/h
Landstraße:       90 km/h
Stadtgebiet:      50 km/h

* In Spanien gilt ab dem 7. März 2011 auf Autobahnen für Pkw und Motorräder “vorübergehend” (wers glaubt) ein Tempolimit von 110 km/h. Bisher galt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Ziel der spanischen Regierung sei, die hohen Spritkosten zu senken. Wie lange das neue Tempolimit gelten soll, steht allerdings noch nicht fest. weiterlesen »

Kurze Länderinfos E + P

Spanien

Tempolimits: 110, 100, 90, 50 km/h
Bussen: teuer
Notruf: 112 (Europa)
Öffnungszeiten: 10 – 14 h und 16.30 – 20 h, Geschäfte Sa offen
Strom: 220 Volt, zweipolige Rundstecker. Adapter nötig für dreipolige Stecker

Portugal

Tempolimits: 120, 100, 90, 50 km/h
Öffungszeiten: 9 – 13 h und 15 – 19 h
Strom: 220 Volt, zweipolige Rundstecker. Adapter nötig für dreipolige Stecker





Reiseinfos Deutschland

Übernachten

Hotelübernachtung

Im Hotel kann die Wäsche endlich trocknen

Fahrradfreundliche Gastbetriebe haben sich unter dem Label Bett & Bike zusammen geschlossen. Für Motorradfahrer gibt es Biker Betten.de. Besonders günstig sind die Jugendherbergen. Da empfielt sich die Mitgliederkarte, die im Voraus organisiert werden kann. Die Preise für eine Übernachtung bewegen sich um die 26 Euro inkl. Bettwäsche. Auch Campingplätze gibt es viele. Eine Mitgliederkarte, die von Automobilclubs oder Versicherungen ausgegeben wird, hat sich für uns noch nie gelohnt. Mit dem Fahrrad ist man bei der Platzauswahl eingeschränkt und auch mit dem Motorrad oder Auto hatten wir wenig Lust, uns auf die weiterlesen »

Adventure Cycle-Touring Handbook

adventure-cycle-touring-handbook Das neue Adventure Cycle-Touring Handbook ist da. Diese Meldung las ich auf der Homepage von Travelling Two. Letzten Mittwoch bestellte ich das Buch bei Trailblazer in England für £ 14,99 (ohne zusätzliche Lieferkosten), am Freitag lag es schon im Briefkasten. Ein toller Service. weiterlesen »

Wild, hidden oder stealth Camping

Wild Camping, hidden Camping oder stealth Camping bedeutet auf jeden Fall unsichtbares Camping und ist ein immer wieder lebhaft diskutiertes Thema in Reiseforen und unter Reisenden. Wer es schon öfters gemacht hat und sich dabei wohl fühlt, ist unbedingt dafür, wer Angst davor hat aber es versuchen möchte, sucht nach Möglichkeiten, die Gründe, die dagegen sprechen, zu widerlegen. Wie auch immer, wer ausserhalb Europas Grenzen reist, sollte auf jeden Fall wild Camping lernen. In Europa ist das natürlich auch möglich. Wegen der Bevölkerungsdichte kann es aber schwieriger sein, einen geeigneten Platz zu finden. Zudem ist es in den meisten Ländern verboten oder nicht erlaubt (feiner Unterschied bei der Bestrafung). In nordischen Ländern, Schottland und der Schweiz gibt es das Jedermannsrecht. Beachte: Wild zelten kann wohl verboten sein, ist aber nicht kriminell im Sinne des Rechts, wenn man es trotzdem tut.

Auf Radreisen durch die Welt ist der Tagesablauf unvorhersehbar. Je mehr man plant, desto eher kommt alles ganz anders. Müdigkeit, Mangel an Wasser oder Essen, schlechtes Wetter oder Gespräche mit interessanten Menschen hindern einen allzu häufig, das gesetzte Tagesziel zu erreichen. Zudem ist wild Camping ruhig, am Busen der Natur und gratis.

Wild campieren auf einem Friedhof

Wer sich nicht traut, wild zu campieren, hat meist Angst vor der Polizei, die einen mitten in der Nacht wegscheucht oder vor dem Landbesitzer, der dasselbe tun könnte. Es könnten auch Tiere den wichtigen Schlaf stören oder böse Buben mit schlechten Gedanken. Erfahrungsgemäss passiert aber nichts davon, sofern man bei der Platzwahl einige Grundsätze beachtet. Nicht vergessen sollte man auch, dass die Menschen in anderen Ländern nicht so abgeschottet leben wie wir in Europa. Vielerorts ist es nicht ungewöhnlich, dass Reisende ihr Camp in der Natur aufbauen. In einigen Ländern kann es sein, dass man euch Essen bringt oder euch für die Nacht in ein Haus einlädt, wenn ihr es nicht geschafft habt, das Lager gänzlich unbeobachtet aufzubauen.

Halte Ausschau nach einem Platz fernab von Häusern und nicht einsehbar von der Strasse. Wald, der auch auf Karten eingezeichnet ist, bietet meist ausgezeichneten Schutz. Auch die kleinen Wälle, die oft parallel zur Strasse aufgehäuft sind, bieten einen geschützten Platz, wenn es dahinter flach ist. Selbstverständlich kann man nicht einfach auf einen solchen Platz zu fahren. Meist muss man das Rad und die Ausrüstung steile Böschungen hinauf oder hinunter tragen, über Hindernisse wie Felsbrocken oder Absperrungen.

  • Wenn möglich nicht auf ausgeschildertem Privatgelände campieren. Wege nicht verstellen.
  • Ausgetrocknete Flussbetten sind absolut tabu. Es kann lebensgefährlich werden, wenn es in einer Region weit weg heftig regnet und sich das abfliessende Wasser zu einem Strom formt.
  • Plätze nahe am Wasser sind kühler und feuchter.
  • In Bärenland muss das Camp absolut sauber und frei von Essensresten sein. Gekocht wird in einem Abstand von mind. 200 m zum Schlafplatz. Essensreste und Abfälle mit einem Seil an einem Ast nicht zu nahe am Stamm mind. auf 3 m hochziehen. Ansonten helfen die wasserdichten Ortliebs, alles sauber und geruchfrei wegzupacken.
  • Kein Feuer machen oder laute Musik spielen. Wildes Camping ist leises Camping.
  • Spät ankommen und früh wegfahren sind ebenfalls Regeln, die aber recht flexibel sind.
  • Der Stolz eines jeden Wildcampers ist es, keinerlei Spuren zu hinterlassen, besonders keinen Abfall.

Wenn gar nichts mehr geht, frag jemanden nach einem geeigneten Platz. Sei aber darauf vorbereitet, dass Du dann vielleicht eine Einladung in ein Haus bekommst oder dass Du im Vorgarten quasi mit Familienanschluss übernachten darfst.

Wild zelten hat natürlich auch seine Nachteile, wobei mir da nicht so viel in den Sinn kommt und wirkliche Nachteile sind das auch nicht:

  • Da man nicht weiss, was einen erwartet, muss man damit rechnen, dass kein Wasser in Reichweite ist. Man muss also vorsorgen und Wasser bunkern. (für die körperliche Sauberkeit, Zähne putzen, Abwasch)
  • Es gibt kein Klo. Ist das wirklich ein Nachteil? Die Natur kann sauberer sein als ein WC in einem Restaurant.
  • Auch muss man genügend Essen dabei haben.
  • Der “Schutz”, den Zeltplätze bieten, gibt es nicht. Diebe haben freien Zutritt und im Notfall muss man selber die Notrufnummer kennen und vor allem Handyempfang haben. Man muss in diesem Fall auch seinen Standort kennen, damit die Helfer wissen, wo sie gebraucht werden.

Die meisten Menschen müssen wild campieren erst lernen. Wenn Du auch zu denen gehörst, lass Dir viel Zeit. Je nach Lebensalter, -erfahrung und Vorstellungskraft sind die Hürden mehr oder weniger hoch. Aber es lohnt sich, sie zu überspringen. Und noch eine letzte Weisheit: Es ist nicht bewiesen, dass Ameisen furzen, auch wenn des nachts ängstliche Ohren genau das gehört haben wollen.

Dieser Beitrag wurde inspiriert vom Reiseblog von Friedel und Andrew, Travelling Two. Dieses Pärchen ist mit dem Fahrrad um die Welt gefahren und wir durften ihre Gastgeber sein. Das Blog ist in Englisch.





Reiseinfos Schweiz

Übernachten

Die Automobilclubs ACS und TCS bieten Camping-Cards (europaweit gültig) an. Diese dienen als Ausweis bei der Anmeldung und berechtigen zu Preisermässigungen auf den entsprechenden Campingplätzen. Die Zeltplätze sind in der Regel gepflegt und ziemlich sauber.

Das Jedermannsrecht in der Schweiz ist weitestgehend unbekannt, hat aber Gültigkeit. Als weiterlesen »

Souvenirs und Geschenke

Mitbringsel

Souvenirs sind wunderbare Erinnerungen, die einen das ganze restliche Leben begleiten können, sofern man sie damals klug ausgewählt hat. Abgesehen davon, dass Souvenirs immer praktisch sein sollten, müssen sie für Radreisende einige zusätzliche Anforderungen erfüllen. Sie sollten

  • möglichst leicht sein
  • nicht sperrig
  • nicht zerbrechlich
  • leicht zu transportieren oder nach Hause zu schicken

Man soll auch darauf achten, dass die Souvenirs wirklich aus dem besuchten Land stammen. Wobei auf Kuckucksuhren zum Beispiel gerne auch “Made in Taiwan” steht. Was kein Grund sein sollte, keine Schwarzwälder Kuckucksuhr zu kaufen ;) .

Als Souvenirs besonders geeignet sind

  • Musik-CDs
  • Kissenbezüge (für Zierkissen)
  • Stoff
  • Gewürze

Musik begleitet einen oft durch das Reiseland und man kann wunderbar in Erinnerungen schwelgen, hört man die Melodien Jahre später wieder. CDs sind leicht. Wer mit Laptop oder MP3-Player reist, kann sie gleich überspielen und die CD dann verschenken. Je nachdem, wieviel und was man kauft, kann man es auch nach Hause schicken, dann muss man es nicht mit sich herum schleppen.

Als Souvenirs ungeeignet sind

  • Waren, die nicht ins Heimatland eingeführt werden dürfen
  • Produkte von geschützten Tieren
  • örtliche Kleidung (sieht zu Hause lächerlich aus)
  • verderbliche Waren (auch Gewürze halten nicht ewig)

Hast Du noch mehr Ideen für tolle Souvenirs? Melde Dich an und schreibe einen Kommentar.

Geschenke für Kinder und Menschen unterwegs

Viele Kindern betteln um Geld. Ich weiss nicht, ob es Sinn macht, Geld zu geben, weil vielleicht die Familie darauf angewiesen ist. Auf jeden Fall haben die Kinder auch eine riesige Freude an Süssigkeiten und Kaugummis (1 Stk. pro Kind reicht). Ganz praktisch sind die kleinen Gummibärchen-Packungen. Man könnte aber auch Luftballons mitbringen, die sind leicht. Kugelschreiber, Buntstifte und kleine Notizblöcke wären auch eine Idee. Etwas schwerer im Gewicht sind bunte Murmeln. Wer etwas mehr Zeit mit den Kindern verbringen möchte, kann kleine Geduldsspiele mitbringen und den Kindern zeigen, wie man sie löst.

Zusammenfassung:

  • Geld
  • Süssigkeiten (hitzeunempfindlich)
  • Kaugummi
  • Mini-Gummibärchen-Packungen
  • Luftballons
  • Kugelschreiber
  • Buntstifte
  • Notizblöcke
  • Murmeln
  • Geduldsspiele
  • Inspiration im Spielwarenladen holen

Geschenke für Erwachsene

In vielen Ländern haben auch Erwachsene Freude an Buntstiften, Papier, kleinen Spielen, Murmeln usw. Abgesehen davon geht man zu Erwachsenen schnell eine intensivere Beziehung ein, sie werden Freunde.

Verschenke Dich als Foto

Auf einer Radreise wirst Du sehr viele Menschen treffen, die sich für Dich interessieren und Dir auf die eine oder andere Weise helfen. Bedanke Dich bei ihnen mit einem Foto von Dir, ev. mit dem vollbepackten Fahrrad. Schiesse ein tolles Foto, verkleinere es auf Postkartenformat 10 x 15 oder soweit, dass mehrere Bilder auf einer A4-Seite Platz haben. Füge einen Text hinzu (Dein Name, Mail, URL Deiner Website oder was auch immer) und lasse im nächsten Copyshop einige Karten drucken.

Erzähle in jeder Sprache von Deiner Reise

Viele Menschen werden sich für Deine Reise interessieren. Erzähle ihnen davon, auch wenn ihr verschiedene Sprachen sprecht. Organisiere eine Karte, auf der Du Deine Reise einzeichnest. Überziehe sie mit durchsichtiger Folie oder lasse sie plastifizieren, damit sie auch lange hält.

Postkarten mit eigenen Fotos

Einen persönlicheren Gruss von unterwegs gibt es nicht. Verschick’ Postkarten mit Deinen eigenen Fotos. So kommen auch Gastgeber zum Familienfoto, das Du beim Abschied geknipst hast. Auch die Schweizerische Post bietet einen Postkartenservice an.



Reiseinfos Schweden

Übernachten

Die Camping Card Scandinavia muss man unbedingt haben. Sie erleichtert das Einchecken sehr und macht es vor allem blitzschnell. Bezahlen kann man bei der Abreise.

Ebenfalls vorteilhaft ist die Mitgliedschaft beim STF (Svenska Turistföreningen = Jugendherberge), die auch in Deutschland erworben werden kann. Bei miesem Wetter sind diese Hostals oder Vandrarhems eine gute und günstige Alternative, weil man selber kochen kann.

Plumpsklo

Sauberes Plumpsklo an Rastplatz mit warmen Styroporsitz mit Deckel.

Pro Person und Nacht muss man mit 150 – 300 SEK rechnen, es gibt aber auch teurere Jugendherbergen. Nichtmitglieder werden bei jeder Übernachtung mit 50 SEK zusätzlich “bestraft”. Es ist von grossem Vorteil, wenn man selber Bettwäsche mitbringt, also ein Leintuch und je einen Überzug für die Decke und das Kopfkissen. Schlafsäcke sind aus hygienischen Gründen verboten. Mietwäsche kostet um die 75 SEK pro Person (= 8,10 €).

Wunderschön ist Wildcampieren, was in Schweden erlaubt ist. Die auf den Strassen ausgeschilderten Badeplätze eignen sich besonders gut. Das Terrain ist gepflegt, meist Rasen, es gibt eine Feuerstelle, Bänke und Tische und WC (Plumpsklo) mit Toilettenpapier. Und es gibt den See, also Wasser. weiterlesen »