Fahrrad-WoMo

Die Idee drängt sich fast auf. Ein FaWo = Fahrrad-Mobil? Man muss schon sehr schlank sein, um eintreten zu können. Ob man dann auch im Stehen schlafen muss? In einem Schlafschrank?
Aber guckt selbst: http://bit.ly/pCTasE

Filme gucken im Zelt

Letzte Weihnachten bekam ich einen iPod Touch geschenkt. Also musste ich das Fernsehzimmer im Zelt neu organisieren. Es geht darum, den iPod oder das Handy so an der längs verlaufenden Wäscheleine im Zelt aufzuhängen, dass man auf dem Rücken liegend bequem Filme gucken kann. Die Lösung ist denkbar einfach.

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Schweres Gepäck

Unser Gepäck ist ziemlich schwer, finde ich. Vielleicht können wir noch etwas optimieren.

Auf der R 1200 RT

* 8,3 kg Topcase
* 4,8 kg links
* 4,8 kg rechts
* 4,5 kg Zelt
* 2,5 kg Regenzeug und Schuhe
Total 24,9 kg

Auf der K 1200 GT

* 8,5 kg Rolle
* 9,3 kg Topcase
* 5,4 kg links
* 5,9 kg rechts
* 1,9 kg Regenzeugs
Total 31 kg

Startbereit





GPS Campings in Spanien

Ich habe hier eine Datei mit den Campingplätzen in Spanien und Portugal zusammen gestellt. In der Datei sind folgende Dateien enthalten:

camping-E – P (Klick -> Download)

Die Daten stammen ungefähr aus den Jahren 2009 und 2010.



Wild, hidden oder stealth Camping

Wild Camping, hidden Camping oder stealth Camping bedeutet auf jeden Fall unsichtbares Camping und ist ein immer wieder lebhaft diskutiertes Thema in Reiseforen und unter Reisenden. Wer es schon öfters gemacht hat und sich dabei wohl fühlt, ist unbedingt dafür, wer Angst davor hat aber es versuchen möchte, sucht nach Möglichkeiten, die Gründe, die dagegen sprechen, zu widerlegen. Wie auch immer, wer ausserhalb Europas Grenzen reist, sollte auf jeden Fall wild Camping lernen. In Europa ist das natürlich auch möglich. Wegen der Bevölkerungsdichte kann es aber schwieriger sein, einen geeigneten Platz zu finden. Zudem ist es in den meisten Ländern verboten oder nicht erlaubt (feiner Unterschied bei der Bestrafung). In nordischen Ländern, Schottland und der Schweiz gibt es das Jedermannsrecht. Beachte: Wild zelten kann wohl verboten sein, ist aber nicht kriminell im Sinne des Rechts, wenn man es trotzdem tut.

Auf Radreisen durch die Welt ist der Tagesablauf unvorhersehbar. Je mehr man plant, desto eher kommt alles ganz anders. Müdigkeit, Mangel an Wasser oder Essen, schlechtes Wetter oder Gespräche mit interessanten Menschen hindern einen allzu häufig, das gesetzte Tagesziel zu erreichen. Zudem ist wild Camping ruhig, am Busen der Natur und gratis.

Wild campieren auf einem Friedhof

Wer sich nicht traut, wild zu campieren, hat meist Angst vor der Polizei, die einen mitten in der Nacht wegscheucht oder vor dem Landbesitzer, der dasselbe tun könnte. Es könnten auch Tiere den wichtigen Schlaf stören oder böse Buben mit schlechten Gedanken. Erfahrungsgemäss passiert aber nichts davon, sofern man bei der Platzwahl einige Grundsätze beachtet. Nicht vergessen sollte man auch, dass die Menschen in anderen Ländern nicht so abgeschottet leben wie wir in Europa. Vielerorts ist es nicht ungewöhnlich, dass Reisende ihr Camp in der Natur aufbauen. In einigen Ländern kann es sein, dass man euch Essen bringt oder euch für die Nacht in ein Haus einlädt, wenn ihr es nicht geschafft habt, das Lager gänzlich unbeobachtet aufzubauen.

Halte Ausschau nach einem Platz fernab von Häusern und nicht einsehbar von der Strasse. Wald, der auch auf Karten eingezeichnet ist, bietet meist ausgezeichneten Schutz. Auch die kleinen Wälle, die oft parallel zur Strasse aufgehäuft sind, bieten einen geschützten Platz, wenn es dahinter flach ist. Selbstverständlich kann man nicht einfach auf einen solchen Platz zu fahren. Meist muss man das Rad und die Ausrüstung steile Böschungen hinauf oder hinunter tragen, über Hindernisse wie Felsbrocken oder Absperrungen.

  • Wenn möglich nicht auf ausgeschildertem Privatgelände campieren. Wege nicht verstellen.
  • Ausgetrocknete Flussbetten sind absolut tabu. Es kann lebensgefährlich werden, wenn es in einer Region weit weg heftig regnet und sich das abfliessende Wasser zu einem Strom formt.
  • Plätze nahe am Wasser sind kühler und feuchter.
  • In Bärenland muss das Camp absolut sauber und frei von Essensresten sein. Gekocht wird in einem Abstand von mind. 200 m zum Schlafplatz. Essensreste und Abfälle mit einem Seil an einem Ast nicht zu nahe am Stamm mind. auf 3 m hochziehen. Ansonten helfen die wasserdichten Ortliebs, alles sauber und geruchfrei wegzupacken.
  • Kein Feuer machen oder laute Musik spielen. Wildes Camping ist leises Camping.
  • Spät ankommen und früh wegfahren sind ebenfalls Regeln, die aber recht flexibel sind.
  • Der Stolz eines jeden Wildcampers ist es, keinerlei Spuren zu hinterlassen, besonders keinen Abfall.

Wenn gar nichts mehr geht, frag jemanden nach einem geeigneten Platz. Sei aber darauf vorbereitet, dass Du dann vielleicht eine Einladung in ein Haus bekommst oder dass Du im Vorgarten quasi mit Familienanschluss übernachten darfst.

Wild zelten hat natürlich auch seine Nachteile, wobei mir da nicht so viel in den Sinn kommt und wirkliche Nachteile sind das auch nicht:

  • Da man nicht weiss, was einen erwartet, muss man damit rechnen, dass kein Wasser in Reichweite ist. Man muss also vorsorgen und Wasser bunkern. (für die körperliche Sauberkeit, Zähne putzen, Abwasch)
  • Es gibt kein Klo. Ist das wirklich ein Nachteil? Die Natur kann sauberer sein als ein WC in einem Restaurant.
  • Auch muss man genügend Essen dabei haben.
  • Der “Schutz”, den Zeltplätze bieten, gibt es nicht. Diebe haben freien Zutritt und im Notfall muss man selber die Notrufnummer kennen und vor allem Handyempfang haben. Man muss in diesem Fall auch seinen Standort kennen, damit die Helfer wissen, wo sie gebraucht werden.

Die meisten Menschen müssen wild campieren erst lernen. Wenn Du auch zu denen gehörst, lass Dir viel Zeit. Je nach Lebensalter, -erfahrung und Vorstellungskraft sind die Hürden mehr oder weniger hoch. Aber es lohnt sich, sie zu überspringen. Und noch eine letzte Weisheit: Es ist nicht bewiesen, dass Ameisen furzen, auch wenn des nachts ängstliche Ohren genau das gehört haben wollen.

Dieser Beitrag wurde inspiriert vom Reiseblog von Friedel und Andrew, Travelling Two. Dieses Pärchen ist mit dem Fahrrad um die Welt gefahren und wir durften ihre Gastgeber sein. Das Blog ist in Englisch.





Campingplätze in der Schweiz

Die Schweiz ist ein kleines, aber überaus attraktives Reiseland, besonders für Radler. Die Radwege sind perfekt ausgeschildert und führen entlang von Sehenswürdigkeiten durch die schönsten Regionen mit der besten Aussicht. Schon deshalb macht es Sinn, die Campingausrüstung mitzunehmen. Wir steuern die GPS-Koordinaten der Zeltplätze der Schweiz für Dein Navigationsgerät bei:

Campingplätze Schweiz (126 KB)

Für diejenigen, die Übernachtungen in Jugendherbergen vorziehen, haben wir auch deren GPS-Daten.

Jugendherbergen Schweiz (31 KB)

Und wir haben sogar die POIs von Wohnmobil-Stellplätzen

WoMo Stellplätze Schweiz (57 KB)



Campingplätze Europas

Hier sind die GPS-Daten von Campingplätzen in ganz Europa. Die Dateien sind im .gpx-Format und eigenen sich für Garmin und andere Navigationsgeräte.

Austria (145 KB)

Baltische Staaten (29 KB) weiterlesen »

Campingplätze Deutschland

Download: Campingplätze Deutschland (600 KB)



GPS-Daten POIs Schweden

GPS-Daten der Campings

Schwedenwurm Wir sind besonders stolz darauf, dass wir vom schwedischen Tourismusverband die GPS-Daten der Campingplätze in Schweden erhalten haben.  Sie beinhaltet auch Kommentare und teilweise Telefonnummern. Die Texte sind zwar, wie bei Garmin üblich, stark gekürzt, aber dann und wann kann man doch etwas damit anfangen. Wir haben sie noch mit einigen Campings, Badeplätzen, Restaurants und anderen POIs ergänzt.

Campingplätze in Schweden (305 KB)

Und hier noch eine weitere Datei mit Zeltplätzen in Schweden. Sie wurde mir von einem Forumsteilnehmer geschickt und scheint sehr umfangreich zu sein. Hier gibt es jedoch keine Bemerkungen. Eine Zusammenführung der beiden Dateien wäre sinnvoll, ist aber zu zeitintensiv für mich.

Zeltplätze Schweden (224 KB)

GPS-Daten der Jugendherbergen

Diese Daten sind zwar im Hintergrund etwas unsauber. Aber man kann sie trotzdem verwenden.

Jugendherbergen in Schweden (269 KB)

Die Wahl des Zeltes

Für welche Situationen wird ein Zelt benötigt? Für schönes, windstilles Wetter eigentlich nicht. Da könnten ein Tarp oder Moskitonetz reichen. Aber wie sieht es aus mit

  • stechenden Plagegeistern?
  • Regen, auch tagelang?
  • Schnee?
  • Sturm?

Bei Regen macht Zelten keinen Spass Ein Zelt muss darauf ausgelegt sein, dass man sich unter den widrigsten Bedingungen auch längere Zeit darin aufhalten kann und sich wohl fühl. Das ist die Basis der Entscheidungs-grundlagen. Es spielt auch eine Rolle, ob man in warmen Gegenden unterwegs ist oder ob man mit allem rechnen muss. In diesem Fall entscheidet man sich für ein 3-Jahreszeiten Zelt. Es gibt noch weitere Aspekte zu berücksichtigen:

Zeltform

  • Ein Geodät ist ein selbststehendes Zelt. Im Notfall hält es auch ohne Heringe. Es ist meist viereckig und hat nur eine winzige Apsis. Die vom Hersteller angegebene Grundfläche ist auf Bodenhöhe gemessen. In 30 cm Höhe wird es schnell eng. Es lässt sich auf kleiner Fläche aufstellen.
  • Das Tunnelzelt bietet das grösste Platzangebot. Es benötigt 6 Heringe für einen sicheren Stand. Zwei auf jeder Seite am Boden und je 1 für die Abspannung der Lüfter. Bei Sturm sind für eine sichere Abspannung mehr Heringe nötig. Ein Tunnelzelt benötigt mehr Fläche zum Aufstellen, logisch. Seine Seitenwände sind fast senkrecht, das gibt mehr Raum.

Zeltgrösse

Für einen gesunden, tiefen Schlaf benötigt ein erwachsener Mensch mind. 70 cm in der Breite. Daraus ergibt sich alles weitere. Normalerweise kauft man das Zelt immer für eine Person mehr, als darin schlafen werden. Für zwei Personen kaufst Du also ein 3-Personen Zelt.

Innenraum

Es gibt Innenzelte mit schrägem und geradem Fussteil. Beim schrägen Fussteil (Bild links) ist die Gefahr gross, dass der Schlafsack das Innenzelt ans Aussenzelt drückt und somit Kondenswasser durchsickert. Das hat allmorgentlich einen feuchten Schlafsack zur Folge.
Das Nammatj Das Kaitum

Gewicht

Die heutigen Reisezelte sind sehr leicht. Die Grenze für Reiseradler liegt bei ca. 4 kg. Nur aus leichten Einzelteilen kann ein leichtes Gesamtes entstehen. Bei einem leichten Zelt werden also dünneres Material und Stangen mit kleinerem Durchmesser verwendet. Daraus würde ich nicht unbedingt schlechtere Qualität schliessen, aber der Gedanke ist da.

Wer es sich leisten kann, sollte seine gesamte Ausrüstung nach hoher Qualität auswählen. Das Zelt muss zuverlässig halten, eine Panne kann tiefgreifende Folgen haben.

Farbe

Neuerdings gibt es Zelte in sehr auffälligen Farben. Das Rot von Hilleberg gefällt auf jeden Fall und sieht auf Fotos grandios aus. Aber für wild camping sind diese auffälligen Farben weniger geeignet. Die Farbe des Innenzeltes sollte auf jeden Fall so hell als möglich sein, damit nicht unnötig Licht ausgefiltert wird.

Handhabung

Das Zelt sollte einfach aufzubauen sein. Wer reist, kommt bestimmt einmal in den Genuss eines Zeltaufbaus in der Dunkelheit oder bei Wind.

Packmass

Das Packmass ist relativ wichtig. Auch die Form spielt eine Rolle. Probiere etwas herum mit der richtigen Falttechnik und ev. einem anderen als dem originalen Packsack.

Zeltunterlage, gemeinhin als Footprint (= Fussabdruck) bezeichnet

Ausser dem Mehrgewicht hat eine Zeltunterlage nur Vorteile. Sie schützt den Zeltboden, sie isoliert etwas, sie vermindert die Kondenswasserbildung in der Apsis. Es gibt Hersteller, die es ermöglichen, dass die Zeltungerlage direkt ans Zelt angeknüpft werden wird. Man muss sie also nicht separat auslegen und mit Heringen feststecken.

Hinweise

Es ist normal, dass sich im Zelt über Nacht Kondenswasser bildet.

Ein undichtes Zelt ist ein Unding Ein Zelt sollte von vornherein dicht sein. Das ist seine Bestimmung. Kaufe kein Zelt, dessen Nähte Du als Käufer noch selber von Hand abdichten musst. Das ist Aufgabe des Herstellers.

Das Jannu von Hilleberg ist ein Geodät Die vom Hersteller angegebene Grundfläche bezieht sich auf Bodenhöhe. Besonders bei ei einem Geodäten sieht das in 30 cm Höhe ab Boden schon ganz anders aus. Deshalb ist die Schräge der Wände oder der Apsis mit Argusaugen zu prüfen.

Zeltpflege, Pflege der Reissverschlüsse

Halte das Zelt aussen und innen sauber. Es hat viel gekostet und verdient die Pflege. Normalerweise reicht warmes Wasser. Wenn Du etwas Spüli benutzt, bitte ganz gut aufwischen. Das Zelt gehört nicht in die Waschmaschine.

Reissverschlüsse verlangen eine besondere Behandlung. Damit sie lange ihren Dienst tun, putze sie regelmässig mit einer Zahnbürste. Regelmässig heisst, in schmutzigen, sandigen, staubigen Gegenden täglich. Entferne mit der Zahnbürste den Staub und alle Ablagerungen auf den Zähnen. Nimm auf langen Radreisen Reservegleiter mit. Dein Zelthersteller sagt Dir, welche Du brauchst oder schickt Dir vielleicht gleich ein paar.