Die Idee drängt sich fast auf. Ein FaWo = Fahrrad-Mobil? Man muss schon sehr schlank sein, um eintreten zu können. Ob man dann auch im Stehen schlafen muss? In einem Schlafschrank?
Aber guckt selbst: http://bit.ly/pCTasE

Die Idee drängt sich fast auf. Ein FaWo = Fahrrad-Mobil? Man muss schon sehr schlank sein, um eintreten zu können. Ob man dann auch im Stehen schlafen muss? In einem Schlafschrank?
Aber guckt selbst: http://bit.ly/pCTasE

Letzte Weihnachten bekam ich einen iPod Touch geschenkt. Also musste ich das Fernsehzimmer im Zelt neu organisieren. Es geht darum, den iPod oder das Handy so an der längs verlaufenden Wäscheleine im Zelt aufzuhängen, dass man auf dem Rücken liegend bequem Filme gucken kann. Die Lösung ist denkbar einfach.
Unser Gepäck ist ziemlich schwer, finde ich. Vielleicht können wir noch etwas optimieren.
* 8,3 kg Topcase
* 4,8 kg links
* 4,8 kg rechts
* 4,5 kg Zelt
* 2,5 kg Regenzeug und Schuhe
Total 24,9 kg
* 8,5 kg Rolle
* 9,3 kg Topcase
* 5,4 kg links
* 5,9 kg rechts
* 1,9 kg Regenzeugs
Total 31 kg
Wild Camping, hidden Camping oder stealth Camping bedeutet auf jeden Fall unsichtbares Camping und ist ein immer wieder lebhaft diskutiertes Thema in Reiseforen und unter Reisenden. Wer es schon öfters gemacht hat und sich dabei wohl fühlt, ist unbedingt dafür, wer Angst davor hat aber es versuchen möchte, sucht nach Möglichkeiten, die Gründe, die dagegen sprechen, zu widerlegen. Wie auch immer, wer ausserhalb Europas Grenzen reist, sollte auf jeden Fall wild Camping lernen. In Europa ist das natürlich auch möglich. Wegen der Bevölkerungsdichte kann es aber schwieriger sein, einen geeigneten Platz zu finden. Zudem ist es in den meisten Ländern verboten oder nicht erlaubt (feiner Unterschied bei der Bestrafung). In nordischen Ländern, Schottland und der Schweiz gibt es das Jedermannsrecht. Beachte: Wild zelten kann wohl verboten sein, ist aber nicht kriminell im Sinne des Rechts, wenn man es trotzdem tut.
Auf Radreisen durch die Welt ist der Tagesablauf unvorhersehbar. Je mehr man plant, desto eher kommt alles ganz anders. Müdigkeit, Mangel an Wasser oder Essen, schlechtes Wetter oder Gespräche mit interessanten Menschen hindern einen allzu häufig, das gesetzte Tagesziel zu erreichen. Zudem ist wild Camping ruhig, am Busen der Natur und gratis.
Wer sich nicht traut, wild zu campieren, hat meist Angst vor der Polizei, die einen mitten in der Nacht wegscheucht oder vor dem Landbesitzer, der dasselbe tun könnte. Es könnten auch Tiere den wichtigen Schlaf stören oder böse Buben mit schlechten Gedanken. Erfahrungsgemäss passiert aber nichts davon, sofern man bei der Platzwahl einige Grundsätze beachtet. Nicht vergessen sollte man auch, dass die Menschen in anderen Ländern nicht so abgeschottet leben wie wir in Europa. Vielerorts ist es nicht ungewöhnlich, dass Reisende ihr Camp in der Natur aufbauen. In einigen Ländern kann es sein, dass man euch Essen bringt oder euch für die Nacht in ein Haus einlädt, wenn ihr es nicht geschafft habt, das Lager gänzlich unbeobachtet aufzubauen.
Halte Ausschau nach einem Platz fernab von Häusern und nicht einsehbar von der Strasse. Wald, der auch auf Karten eingezeichnet ist, bietet meist ausgezeichneten Schutz. Auch die kleinen Wälle, die oft parallel zur Strasse aufgehäuft sind, bieten einen geschützten Platz, wenn es dahinter flach ist. Selbstverständlich kann man nicht einfach auf einen solchen Platz zu fahren. Meist muss man das Rad und die Ausrüstung steile Böschungen hinauf oder hinunter tragen, über Hindernisse wie Felsbrocken oder Absperrungen.
Wenn gar nichts mehr geht, frag jemanden nach einem geeigneten Platz. Sei aber darauf vorbereitet, dass Du dann vielleicht eine Einladung in ein Haus bekommst oder dass Du im Vorgarten quasi mit Familienanschluss übernachten darfst.
Wild zelten hat natürlich auch seine Nachteile, wobei mir da nicht so viel in den Sinn kommt und wirkliche Nachteile sind das auch nicht:
Die meisten Menschen müssen wild campieren erst lernen. Wenn Du auch zu denen gehörst, lass Dir viel Zeit. Je nach Lebensalter, -erfahrung und Vorstellungskraft sind die Hürden mehr oder weniger hoch. Aber es lohnt sich, sie zu überspringen. Und noch eine letzte Weisheit: Es ist nicht bewiesen, dass Ameisen furzen, auch wenn des nachts ängstliche Ohren genau das gehört haben wollen.
Dieser Beitrag wurde inspiriert vom Reiseblog von Friedel und Andrew, Travelling Two. Dieses Pärchen ist mit dem Fahrrad um die Welt gefahren und wir durften ihre Gastgeber sein. Das Blog ist in Englisch.
Für welche Situationen wird ein Zelt benötigt? Für schönes, windstilles Wetter eigentlich nicht. Da könnten ein Tarp oder Moskitonetz reichen. Aber wie sieht es aus mit
Ein Zelt muss darauf ausgelegt sein, dass man sich unter den widrigsten Bedingungen auch längere Zeit darin aufhalten kann und sich wohl fühl. Das ist die Basis der Entscheidungs-grundlagen. Es spielt auch eine Rolle, ob man in warmen Gegenden unterwegs ist oder ob man mit allem rechnen muss. In diesem Fall entscheidet man sich für ein 3-Jahreszeiten Zelt. Es gibt noch weitere Aspekte zu berücksichtigen:
Für einen gesunden, tiefen Schlaf benötigt ein erwachsener Mensch mind. 70 cm in der Breite. Daraus ergibt sich alles weitere. Normalerweise kauft man das Zelt immer für eine Person mehr, als darin schlafen werden. Für zwei Personen kaufst Du also ein 3-Personen Zelt.
Es gibt Innenzelte mit schrägem und geradem Fussteil. Beim schrägen Fussteil (Bild links) ist die Gefahr gross, dass der Schlafsack das Innenzelt ans Aussenzelt drückt und somit Kondenswasser durchsickert. Das hat allmorgentlich einen feuchten Schlafsack zur Folge.
Die heutigen Reisezelte sind sehr leicht. Die Grenze für Reiseradler liegt bei ca. 4 kg. Nur aus leichten Einzelteilen kann ein leichtes Gesamtes entstehen. Bei einem leichten Zelt werden also dünneres Material und Stangen mit kleinerem Durchmesser verwendet. Daraus würde ich nicht unbedingt schlechtere Qualität schliessen, aber der Gedanke ist da.
Wer es sich leisten kann, sollte seine gesamte Ausrüstung nach hoher Qualität auswählen. Das Zelt muss zuverlässig halten, eine Panne kann tiefgreifende Folgen haben.
Neuerdings gibt es Zelte in sehr auffälligen Farben. Das Rot von Hilleberg gefällt auf jeden Fall und sieht auf Fotos grandios aus. Aber für wild camping sind diese auffälligen Farben weniger geeignet. Die Farbe des Innenzeltes sollte auf jeden Fall so hell als möglich sein, damit nicht unnötig Licht ausgefiltert wird.
Das Zelt sollte einfach aufzubauen sein. Wer reist, kommt bestimmt einmal in den Genuss eines Zeltaufbaus in der Dunkelheit oder bei Wind.
Das Packmass ist relativ wichtig. Auch die Form spielt eine Rolle. Probiere etwas herum mit der richtigen Falttechnik und ev. einem anderen als dem originalen Packsack.
Ausser dem Mehrgewicht hat eine Zeltunterlage nur Vorteile. Sie schützt den Zeltboden, sie isoliert etwas, sie vermindert die Kondenswasserbildung in der Apsis. Es gibt Hersteller, die es ermöglichen, dass die Zeltungerlage direkt ans Zelt angeknüpft werden wird. Man muss sie also nicht separat auslegen und mit Heringen feststecken.
Es ist normal, dass sich im Zelt über Nacht Kondenswasser bildet.
Ein Zelt sollte von vornherein dicht sein. Das ist seine Bestimmung. Kaufe kein Zelt, dessen Nähte Du als Käufer noch selber von Hand abdichten musst. Das ist Aufgabe des Herstellers.
Die vom Hersteller angegebene Grundfläche bezieht sich auf Bodenhöhe. Besonders bei ei einem Geodäten sieht das in 30 cm Höhe ab Boden schon ganz anders aus. Deshalb ist die Schräge der Wände oder der Apsis mit Argusaugen zu prüfen.
Halte das Zelt aussen und innen sauber. Es hat viel gekostet und verdient die Pflege. Normalerweise reicht warmes Wasser. Wenn Du etwas Spüli benutzt, bitte ganz gut aufwischen. Das Zelt gehört nicht in die Waschmaschine.
Reissverschlüsse verlangen eine besondere Behandlung. Damit sie lange ihren Dienst tun, putze sie regelmässig mit einer Zahnbürste. Regelmässig heisst, in schmutzigen, sandigen, staubigen Gegenden täglich. Entferne mit der Zahnbürste den Staub und alle Ablagerungen auf den Zähnen. Nimm auf langen Radreisen Reservegleiter mit. Dein Zelthersteller sagt Dir, welche Du brauchst oder schickt Dir vielleicht gleich ein paar.