Feb072010

BMW Motorrad Händler GPS-POIs

Endlich habe ich eine Datei mit den GPS-Koordinaten der BMW Motorrad Händler in Europa gefunden. Leider sind darin weder die Baltischen Staaten noch Polen noch andere Staaten östlich von Deutschland enthalten, obwohl die ja auch zu Europa gehören.

BMW-Moto Europe.gpx

Allenfalls ist auch bei BMW Motorrad Deutschland etwas zu finden. Hier auf Equipment und dann auf Downloads klicken.

Feb052010

Dell-Lieferung um weitere 3 Wochen verschoben

Ich stehe kurz vor der Explosion. Gleichzeitig fühle ich mich so hilflos. Am 21. Januar bestellte ich also zum zweiten Mal meinen Wunschcomputer bei Dell. Bis gestern stand der Status der Lieferung voraussichtlich per 10.2.2010. Und heute? Die Lieferung ist verschoben auf den 4.3.2010! Das ist doch wohl ein Witz! Das kann nicht deren Ernst sein. Und man bekommt keine Infomail, keine Entschuldigung, keine Erklärung.

Ich habe jetzt nochmals ein Mail an meine Verkäuferin geschickt und gleichzeitig auf der Homepage noch eine Nachricht unter “Ungelöste Probleme”. Das ist doch der Hammer. Da bin ich glatt sprachlos. Es ist doch das Mindeste, dass man über den Grund der enormen Verzögerungen oder der Annulierung einer Bestellung informiert wird.

Weshalb ich weiterhin auf einem Dell-Computer bestehe? Weil ich da halt eine Komplettlösung bekomme. Bei diesem Computer passen alle Komponenten zusammen. Das garantiert mir Dell. Um mir selber eine Kiste zusammen zu stellen, reichen meine Kentnisse nicht.

Jan262010

Souvenirs

Souvenirs sind wunderbare Erinnerungen, die einen das ganze restliche Leben begleiten können, sofern man sie damals klug ausgewählt hat. Abgesehen davon, dass Souvenirs immer praktisch sein sollten, müssen sie für Radreisende einige zusätzliche Anforderungen erfüllen. Sie sollten

  • möglichst leicht sein
  • nicht sperrig
  • nicht zerbrechlich
  • leicht zu transportieren oder nach Hause zu schicken

Man soll auch darauf achten, dass die Souvenirs wirklich aus dem besuchten Land stammen. Wobei auf Kuckucksuhren zum Beispiel gerne auch “Made in Taiwan” steht. Was kein Grund sein sollte, keine Schwarzwälder Kuckucksuhr zu kaufen ;) .

Als Souvenirs besonders geeignet sind

  • Musik-CDs
  • Kissenbezüge (für Zierkissen)
  • Stoff
  • Gewürze

Musik begleitet einen oft durch das Reiseland und man kann wunderbar in Erinnerungen schwelgen, hört man die Melodien Jahre später wieder. CDs sind leicht. Wer mit Laptop oder MP3-Player reist, kann sie gleich überspielen und die CD dann verschenken. Je nachdem, wieviel und was man kauft, kann man es auch nach Hause schicken, dann muss man es nicht mit sich herum schleppen.

Als Souvenirs ungeeignet sind

  • Waren, die nicht ins Heimatland eingeführt werden dürfen
  • Produkte von geschützten Tieren
  • örtliche Kleidung (sieht zu Hause lächerlich aus)
  • verderbliche Waren (auch Gewürze halten nicht ewig)

Hast Du noch mehr Ideen für tolle Souvenirs? Melde Dich an und schreibe einen Kommentar.

Jan262010

Holland in Bildern

Jan252010

Deutschland in Bildern

Jan252010

Frankreich in Bildern

Jan252010

Schweden in Bildern

Jan242010

Farbraum

Manch einem kommen die verschiedenen Farbräume verwirrend vor. sRGB, Adobe RGB, Color Match RGB, Wide Gamut RGB und noch viele mehr. Für welchen Farbraum soll man sich entscheiden? Schiesst man nicht speziell Bilder für Druckvorstufe oder einen bestimmten Auftraggeber, der ein bestimmtes Farbprofil verlangt, liegt man mit dem (meist voreingestellten) sRGB Farbprofil richtig. Dieses Profil können die meisten Bildschirme, Tintenstrahldrucker und Bilddienstleister verarbeiten.

Die Frage, ob man an der Kamera standardmäßig sRGB oder AdobeRGB als Ausgabefarbraum einstellen solle, gehört zu den heiß diskutierten Themen in den Fotografie-Foren. Jede digitale Spiegelreflex und auch so manche bessere Kompaktkamera bietet diese Auswahl. Die zugehörige Bedienungsanleitung macht meist nur Angaben von der Art “Wählen Sie AdobeRGB, wenn Sie Ihre Bilder später noch nachbearbeiten werden”.

Na toll. Mit solchen Tipps kann der Anfänger nun wirklich nichts anfangen. Das Internet und Fachbücher sind voll von gutgemeinten Ratschlägen – oft zugunsten von Adobe RGB. Die Rede ist dann vom “größeren Farbraum” und davon, dass man den Farbraum “nicht durch sRGB beschneiden” solle. Anhand von grafischen Darstellungen der Farbräume wird dieser Unterschied auch eindrucksvoll belegt; dabei dürften nur die wenigsten Anfänger eine Vorstellung haben, was ein Farbraum eigentlich ist und wie er sich auf dem Foto in der Praxis bemerkbar macht. Zahlreiche Anfänger folgen dieser Empfehlung und nutzen Adobe RGB.

Das Ergebnis sind neue Probleme. “Warum sehen meine Bilder in Photoshop sehr gut aus, sind aber im Internet-Explorer viel blasser?” – “Warum haben die Bilder nach dem Ausbelichten einen Farbstich?” – Tja, Schuld daran hat der falsch angewendete Adobe RGB-Farbraum. Leider hat der gelobte “größere Farbraum” auch Nachteile, wenn man seine Funktionsweise nicht versteht und ihn unsachgemäß nutzt. Nicht zufällig gibt es viele kundige Fotografen (auch Berufsfotografen), die bewusst sRGB einsetzen und für sich in Adobe RGB eher Nachteile als Vorteile sehen; erst recht raten sie Anfängern, die noch nichts von Farbmanagement verstehen und mit Adobe RGB nicht korrekt umgehen könnten, zur ausschließlichen Benutzung von sRGB. Am Ende jeder dieser Diskussionen sieht sich der interessierte Einsteiger vor zwei Lagern: Die einen wollen ihn zu AdobeRGB bekehren und versprechen ihm dadurch bessere Qualität, die anderen bezweifeln diesen Qualitätsgewinn und warnen vor den Fehlerquellen, die Adobe RGB bereithält. Es gilt dann der Satz: “Wer noch fragen muss, welchen Farbraum er verwenden soll, sollte auf jeden Fall sRGB nehmen.”

Jan242010

Bildformate

Am Anfang steht ja bekanntlich das Foto. Und hier bestimmt man nicht nur welches Format (Verhältnis Länge x Breite) das Foto haben soll, sondern auch noch einige andere Sachen.

Als noch mehrheitlich Kleinbildfilm verwendet wurde hatten die einzelnen Bilder auf der Filmspule eine Größe von 24 x 36 Millimetern. Umgemünzt auf die digitale Fotografie würde man heute von Vollformat Spiegelreflex sprechen oder von einem Bildverhältnis dessen Seiten im Verhältnis 2 : 3 sind. Demzufolge sind Ausdrucke in den Größen 10 x 15 cm oder 6 x 9 cm oder auch 20 x 30 cm möglich.

Anders ist dies bei Kameras, die keinen Vollformat Sensor haben, also einen Chip der nicht das Format von 24 x 36 Millimetern hat. Er ist kleiner, was aber nicht nur Nachteile bedeutet. Man spricht auch vom 4:3 Standard.
Daraus würden Ausdrucke in Größen von 10 x 13 oder 8 x 6 oder 30 x 40 resultieren. Da Objektive mit ihrer Brennweite bei diesem Chip kleiner sein können – ein 36 mm Objektiv würde dann beim kleineren Chip eine effektive Brennweite von 57,6 mm haben, oder aber bei gleicher Brennweite weniger Linsen benötigen – spart dies nicht nur an Gewicht, sondern auch am Preis.

Eigentlich sind heutzutage aufgrund der guten Auflösung bei den meisten Digitalkameras die Bildformate eher nebensächlich. Die meisten Bilder werden ja nicht mehr ausgedruckt, sondern finden ihren Weg ins Internet, als Bildschirmhintergrund oder als Anhänge von E-Mails. Will man dennoch Papierabzüge seiner Bilder, sollte man darauf achten dem Dienstleister Dateien zu liefern, die dieser auch in der gewünschten Dimension drucken kann. Man kommt also um eine Bearbeitung des Bildmaterials nicht herum.

Jan242010

Die Wahl des Zeltes

Für welche Situationen wird ein Zelt benötigt? Für schönes, windstilles Wetter eigentlich nicht. Da könnten ein Tarp oder Moskitonetz reichen. Aber wie sieht es aus mit

  • stechenden Plagegeistern?
  • Regen, auch tagelang?
  • Schnee?
  • Sturm?
Bei Regen macht Zelten keinen Spass Ein Zelt muss darauf ausgelegt sein, dass man sich unter den widrigsten Bedingungen auch längere Zeit darin aufhalten kann und sich wohl fühl. Das ist die Basis der Entscheidungs-grundlagen. Es spielt auch eine Rolle, ob man in warmen Gegenden unterwegs ist oder ob man mit allem rechnen muss. In diesem Fall entscheidet man sich für ein 3-Jahreszeiten Zelt. Es gibt noch weitere Aspekte zu berücksichtigen:

Zeltform

  • Ein Geodät ist ein selbststehendes Zelt. Im Notfall hält es auch ohne Heringe. Es ist meist viereckig und hat nur eine winzige Apsis. Die vom Hersteller angegebene Grundfläche ist auf Bodenhöhe gemessen. In 30 cm Höhe wird es schnell eng. Es lässt sich auf kleiner Fläche aufstellen.
  • Das Tunnelzelt bietet das grösste Platzangebot. Es benötigt 6 Heringe für einen sicheren Stand. Zwei auf jeder Seite am Boden und je 1 für die Abspannung der Lüfter. Bei Sturm sind für eine sichere Abspannung mehr Heringe nötig. Ein Tunnelzelt benötigt mehr Fläche zum Aufstellen, logisch. Seine Seitenwände sind fast senkrecht, das gibt mehr Raum.

Zeltgrösse

Für einen gesunden, tiefen Schlaf benötigt ein erwachsener Mensch mind. 70 cm in der Breite. Daraus ergibt sich alles weitere. Normalerweise kauft man das Zelt immer für eine Person mehr, als darin schlafen werden. Für zwei Personen kaufst Du also ein 3-Personen Zelt.

Innenraum

Es gibt Innenzelte mit schrägem und geradem Fussteil. Beim schrägen Fussteil (Bild links) ist die Gefahr gross, dass der Schlafsack das Innenzelt ans Aussenzelt drückt und somit Kondenswasser durchsickert. Das hat allmorgentlich einen feuchten Schlafsack zur Folge.
Das Nammatj Das Kaitum

Gewicht

Die heutigen Reisezelte sind sehr leicht. Die Grenze für Reiseradler liegt bei ca. 4 kg. Nur aus leichten Einzelteilen kann ein leichtes Gesamtes entstehen. Bei einem leichten Zelt werden also dünneres Material und Stangen mit kleinerem Durchmesser verwendet. Daraus würde ich nicht unbedingt schlechtere Qualität schliessen, aber der Gedanke ist da.

Wer es sich leisten kann, sollte seine gesamte Ausrüstung nach hoher Qualität auswählen. Das Zelt muss zuverlässig halten, eine Panne kann tiefgreifende Folgen haben.

Farbe

Neuerdings gibt es Zelte in sehr auffälligen Farben. Das Rot von Hilleberg gefällt auf jeden Fall und sieht auf Fotos grandios aus. Aber für wild camping sind diese auffälligen Farben weniger geeignet. Die Farbe des Innenzeltes sollte auf jeden Fall so hell als möglich sein, damit nicht unnötig Licht ausgefiltert wird.

Handhabung

Das Zelt sollte einfach aufzubauen sein. Wer reist, kommt bestimmt einmal in den Genuss eines Zeltaufbaus in der Dunkelheit oder bei Wind.

Packmass

Das Packmass ist relativ wichtig. Auch die Form spielt eine Rolle. Probiere etwas herum mit der richtigen Falttechnik und ev. einem anderen als dem originalen Packsack.

Zeltunterlage, gemeinhin als Footprint (= Fussabdruck) bezeichnet

Ausser dem Mehrgewicht hat eine Zeltunterlage nur Vorteile. Sie schützt den Zeltboden, sie isoliert etwas, sie vermindert die Kondenswasserbildung in der Apsis. Es gibt Hersteller, die es ermöglichen, dass die Zeltungerlage direkt ans Zelt angeknüpft werden wird. Man muss sie also nicht separat auslegen und mit Heringen feststecken.

Hinweise

Es ist normal, dass sich im Zelt über Nacht Kondenswasser bildet.

Ein undichtes Zelt ist ein Unding Ein Zelt sollte von vornherein dicht sein. Das ist seine Bestimmung. Kaufe kein Zelt, dessen Nähte Du als Käufer noch selber von Hand abdichten musst. Das ist Aufgabe des Herstellers.

Das Jannu von Hilleberg ist ein Geodät Die vom Hersteller angegebene Grundfläche bezieht sich auf Bodenhöhe. Besonders bei ei einem Geodäten sieht das in 30 cm Höhe ab Boden schon ganz anders aus. Deshalb ist die Schräge der Wände oder der Apsis mit Argusaugen zu prüfen.

Zeltpflege, Pflege der Reissverschlüsse

Halte das Zelt aussen und innen sauber. Es hat viel gekostet und verdient die Pflege. Normalerweise reicht warmes Wasser. Wenn Du etwas Spüli benutzt, bitte ganz gut aufwischen. Das Zelt gehört nicht in die Waschmaschine.

Reissverschlüsse verlangen eine besondere Behandlung. Damit sie lange ihren Dienst tun, putze sie regelmässig mit einer Zahnbürste. Regelmässig heisst, in schmutzigen, sandigen, staubigen Gegenden täglich. Entferne mit der Zahnbürste den Staub und alle Ablagerungen auf den Zähnen. Nimm auf langen Radreisen Reservegleiter mit. Dein Zelthersteller sagt Dir, welche Du brauchst oder schickt Dir vielleicht gleich ein paar.