Regen


Wir haben im netten Grande Hotel in der Fussgängerzone von Porto ausgecheckt und haben unseren Weg aus der Stadt problemlos gefunden. Mir scheinen weder das Strassennetz noch der Verkehr chaotisch. Nach wenigen Kilometern zogen wir die Regenkleidung über. Gerade als wir wegfahren, fängt es richtig an zu Regnen. Die nächsten 200 km fahren wir im Regen. Danach haben wir Glück. Die Strasse führt zwischen den Regengüssen hindurch. Mal schüttet es links, mal rechts. Uns in der Mitte erwischt es erst wieder kurz vor Burgos. Wir suchen ein Hotel im Zentrum, haben aber Pech. Mind. 10 € zusätzlich für die Motorrãder ist uns zu viel. Wir mieten ein kleines Häuschen auf dem Camping für 37.50 €. Morgen besichtigen wir Burgos. Danach kümmern wir uns um den Heimweg. Die Wetteraussichten sind schlecht und hier haben wir erfahren, dass über Ostern alles ausgebucht ist. Platz für ein Zelt sollte zu finden sein, aber wenn wir ein Zimmer möchten, solltem wir vorher anrufen oder uns auf eine langwierige Suche einstellen.

Bei schönem Wetter wären wir heute eine wundervolle Strecke gefahren. Leider haben wir nicht so viel gesehen. Dafür können wir berichten, dass das GPS trotz Ausschluss von Mautstrassen direkt auf eine kostenpflichtige Autobahn führte. Vor Vila Real mussten wir 6,40 € bezahlen. Die gesamte Strecke der Schnellstrasse ist im Bau. Sie wird von 3 auf schätzungsweise 6 Spuren ausgebaut. Deshalb konnten wir bis zur spanischen Grenze praktisch nur 70 km/h fahren, es gab unzählige Spurwechsel und Umleitungen. In Spanien wurde die Landschaft sanfter, leicht hügelig. Wir sahen gelbe, grüne und braune Felder und Bäume mit dickem, rosa Blütenschmuck.

Es sieht so aus, als würden wir von hier möglichst schnell nach Hause fahren, denn das Wetter bleibt schlecht bis am Wochenende. Es macht keinen Sinn, es auszusitzen, da machen uns die Ostern einen Strich durch die Rechnung. Ich hab von Burgos aus am GPS Toulouse eingegeben. Da bekam ich die Antwort, dass die Route zu lang sei und nicht berechnet werden könne. Die angezeigte Route führte über Limoges. Ist das Wahnsinn?

   

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