Essen mit Überraschungen


Wir hatten uns kurzfristig für ein anderes Restaurant entschieden, weil bei Tripadvisor die letzten Einträge nicht mehr positiv waren. Leider hatten wir Pech, denn das nun Gewählte existierte nicht. Ich hatte nicht bemerkt, dass es seit letztem August keine Einträge mehr gab. Wir assen bei einem Chinesen gegenüber. Es war für uns ungewohnt, dass keine Asiaten bedienten sondern Europäer, Portugiesen. Wir hatten gerade das Dessert bestellt, als fast gleichzeitig zwei Dinge passierten. Zuerst fiel der Strom im Gastraum aus. Es dauerte fast 20 Min., bis wir wieder Licht hatten. Und wenige Sekunden nachdem es dunkel wurde, wurde vor dem Restaurant ein möglicherweise betrunkener Mann zusammen geschlagen. Es kamen zwar schnell helfende Männer, doch der Tumult war gross und wirkte durch die Dunkelheit im Innern bedrohlicher, als er wirklich war. Natürlich hatte ich genau an diesem Abend das Handy im Hotelzimmer vergessen, weil ich es im Badezimmer am Laden hatte. Es hätte eine kraftvolle Lichtquelle gehabt. Und ebenso ausnahmsweise hatte ich den Motorradschlüssel nicht dabei. Dessen Anhänger wäre eine brauchbare Taschenlampe gewesen.

34 ist die Zahl des Tages. So viele Mückenstiche hat Yves. Wir wissen nicht woher. In Lissabon dachten wir, wir hätten irgend ein stechendes Ungeheuer im Zelt, eine Mücke oder so. Aber Lissabon ist inzwischen weit weg und wir haben letzte Nacht im Hotel geschlafen. Die Stiche sind alle riesen gross und jucken fürchterlich.

   

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