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Es regnete, als wir um 09.45 Uhr wie Michelin-Männchen eingepackt auf die mit 25 und 30 kg bepackten Motorräder stiegen und die geplanten 500 km Autobahnfahrt in Angriff nahmen. Wir fuhren auf der nassen Strasse ca. 10 km langsamer als normal. Wir hatten auf die Scheiben Antiregenmittel aufgetragen und das half wirklich. Danke Ottmar für den Tipp. Ich konnte mit der Scheibe oben fahren. Noch vor der Grenze stiegen die Temperaturen von widrigen 8 auf traumhafte 20 Grad, sodass wir von der 4-Lagen-Rödelei auf die normale Motorradbekleidung wechseln konnten. Drei Kaffestopps und die Reste des Kühlschrank sicherten unser Überleben, wie auch unsere umsichtige Fahrweise. Dass seit März 2011 auf der Autobahn max. 110 km/h gefahren werden dürfen, trägt ebenfalls zur Sicherheit bei.

Von der Grenze bis nach Tarragona wird die Autobahn auf 3 Spuren verbreitert. In den Baustellen dürfte eigentlich nur mit 80 km/h gefahren werden. Das kümmert die Spanier herzlich wenig. Die fahren weiter mit 100 km/h.

Kurz nach Barcelona wurden wir zügig von einem Google-Streetview-Auto überholt. Wir fuhren nach Vorschrift, möchte ich anmerken.

Das Hotel in Cambrils fanden wir problemlos. Die Motorräder stehen für 10 € in der Garage, wir sind frisch geduscht und sitzen in der Lobby bei einem Paulaner und einem Glas vino tinto. Das Leben ist schön. Gleich gehen wir Meer gucken.

   

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