Reiseinfos Portugal 2


Verkehr

Man hat die Auswahl zwischen

  • AE – Autobahnen (Autoestradas), gebührenpflichtig
  • IP – Schnellstrassen (Itinerários Principais)
  • IC – Hauptstrassen (Itinerários Complementares IC)

In abgelegenen, ländlichen Gebieten und auch im Zentrum von Städten trifft man auch heute noch auf Kopfsteinpflaster. In der EU veröffentlichte Unfallstatistiken belegen, dass die Portugiesen nicht unbedingt hervorragende Autofahrer sind. Die Hupe an deren Autos muss funktionieren, sonst ist das Auto kaputt. In Lissabon bewegt man sich am Besten entweder zu Fuss oder mit dem günstigen Taxi. Die Fahrt vom Campingplatz in die Innenstadt kostet ca. 10 Euros.

Taxifahren

In Portugal muss man einfach Taxi gefahren sein. Der Fahrstil der Driver ist einfach umwerfend. Falls Du nach einer Taxifahrt nicht weiss, was ich meine, dann probier es noch einmal (es soll ja auch gehemmte Fahrer geben). Wenn Du nach der Fahrst sagst “Oh Gott, jetzt weiss ich, was sie meinte!”, dann hast Du’s erlebt.

Tempolimits

Innerorts:              50 km/h
Ausserorts:           90 km/h
Schnellstrassen: 100 km/h
Autobahnen:      120 km/h

Öffungszeiten

Geschäfte:
Mo – Fr    9 – 13 h und 15 – 19 h
Sa + So    9 – 13 h (grosse Centers auch länger)

Post: 9 – 13 h und 14 – 18 h
Anmerkung: Wir haben in ganz Portugal kein einziges Postbüro gesehen bzw. gefunden.

Bank: 8.30 – 15 h

Museum: 10 – 17/18 h, montags geschlossen

Telefon

Landesvorwahl: +351

Strom

220 Volt, zweipolige Rundstecker. Adapter nötig für dreipolige Stecker.

Menschen

Die Portugieser sind absolut liebenswert. Sie sind offen und hilfsbereit und scheinen der Touristen nicht überdrüssig zu sein. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Wir haben Portugal als extrem lautes Land empfunden. Wenn wir auf einem Parkplatz Rast machten, lief irgendwo ein Kühlagregat. Assen wir unseren Imbiss auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt, liess irgendwo jemand den Automotor laufen. Wo in der Schweiz ab dem dritten Auto vor dem Rotlicht der Motor abgestellt werden muss, läuft er hier wegen der Klimaanlage. Weil die aber zu stark kühlt, sind die Fenster offen (kein Scherz, wurde uns sogar erklärt). Restaurants und Bars sind oft sehr spartanisch eingerichtet, sind aber so gross, dass es hallt. Die Leute unterhalten sich sehr laut. Wenn dann auch noch die Milchaufschäummaschine röhrt, werden 100 dB garantiert überschritten, denn es plärrt auch noch Musik aus dem Lautsprecher und im obligaten Fernseher läuft bestimmt ein Fussballspiel, das von einem begeisterten Reporter kommentiert wird.

Das Land

Portugal ist hügelig bis bergig. Die südliche Hälfte ist eher karg bewachsen. Ab der Landesmitte (Coimbra) wird es grüner und es hat wieder Wald. Die schönsten Motorradstrecken sind im Landesinneren, im Norden und auf der Ostseite.

Sehenswürdigkeiten

Ich liste hier natürlich nicht auf, was in jedem Reiseführer steht. Uns unvergessen bleibt die Besichtigung einer Weinkellerei (also Produktionsbetrieb für Portwein) in Porto. Die Führungen waren in div. Sprachen. In Coimbra hätten wir gerne die Universität besichtigt. Leider kamen wir nur bis zur Kirche. Da erfuhren wir erst, dass Fotografieren verboten ist. Also gingen wir wieder raus und verlangten das Eintrittsgeld zurück. Lissabon war ebenfalls toll, besonders das Gelände der ehemaligen Weltausstellung.

   

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