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Geschützt: 2010 Radreise Pyrenäen

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Radweg Mios – Bazas

Hier ist der Track dieses wunderschönen Radwegs im Südwesten Frankreichs. Die Departements Les Landes und Gironde sind flach. Obwohl der grösste Teil der Fläche mit Wald bedeckt ist, fährt man auf diesem Radweg ganz schön viel an der Sonne. Unbedingt Sonnenschutz mitnehmen. Leider hatte ich es verpasst, alle Rastplätze zu markieren. Es gibt eine Verbindungsstrecke zum Radweg entlant der Garonne. Der ist auch in der Datei. Ebenso die Campingplätze entlang der Route.

radweg-mios-bazas

Der Radweg zwischen Bazas und St. Symphorien wurde im Sommer 2010 komplett neu gemacht. Der Belag ist seidenweich und glatt und der Weg ist angenehm breit. Ab St. Symphorien bis Mios ist der Weg stellenweise holperig, da Wurzeln den Asphalt hochwerfen. In den Dörfern gibt es meistens einen kleinen Laden und eine Bäckerei.

Track Radweg Mios – Bazas

Radweg Mios – Bazas.zip (in dieser Datei ist der Track als .gpx-Datei enthalten)

Auch ein Fahrrad hat Gefühle

Eine lustige Sache fand ich bei Golem. Es geht um ein verkabeltes Fahrrad names Precious, mit dem Janeen quer durch die USA fährt. Das Fahrrad erhebt regelmässig allerlei Daten und setzt Twittermeldungen ab. Einige Sprüche von Precious sind sehr lustig. Auch die Fahrerin hat ein Blog.

Diesmal gute Leistung von Dell

Am 8. Aug. 2010 bestellten wir den zweiten Dell PC, ebenfalls ein Studio XPS 8100. Bereits 9 Tage später wurde er geliefert. Gekostet hat er ohne Bildschirm stolze 2’364.59 €.

Windows Leistungsindex: 5,9
Prozessor: Intel Core i7 860 2,8 GHz
Arbeitsspeicher: 12 GB
Betriebssystem: Windows 7 64 Bit

Geht doch! Danke Dell!

Orientalische Mörtelwespe (Sceliphron Curvatum)

Beim Frühjahrsputz fand ich kleine graue Dinger, die ich als Wespennest identifizierte. Kurze Zeit später entdeckte ich, dass die voll sind mit Spinnen, die sich nicht oder nur kaum bewegen, also noch irgendwie leben. Natürlich fotografierte ich meinen Fund. Am nächsten Tag fand ich eine tote Wespe, eine Art, die ich noch nie gesehen hatte. Also forschte ich nach und fand folgendes heraus.

Es handelt sich um eine orientalische Mörtelwespe. Dabei handelt es sich um ein Insekt, Ordnung Hautflügler, Gattung der Grabwespen.

Es wird vermutet, dass die orientalische Mörtelwespe (Sceliphron Curvatum) 1979 aus Indien, Nepal, Pakistan oder Kazakhstan nach Österreich eingeschleppt wurde. Seit 1998 breitet sie sich in Europa aus.

Die orientalische Mörtelwespe baut tönnchenförmige Lehmnester und legt die gerne im Lebensbereich der Menschen an trockenen Plätzen an. Wir haben sie in der Rille des Fensterrahmens gefunden. Ein Tönnchen ist ca. 2 cm gross. Als Nahrung für die Larven dienen Spinnen, die mit einem Stich gelähmt werden. Sie werden zusammen mit einem Ei im Tönnchen eingemauert und dienen der Larve als Nahrung, bis sie sich verpuppt. Die geschlüpfte Wespe arbeitet sich aus eigener Kraft aus dem Tönnchen.

Die Orientalische Mörtelwespe ist nicht in der Lage, Menschen zu stechen. Sie ist deshalb ungefährlich und muss nicht bekämpft werden.

Adventure Cycle-Touring Handbook

adventure-cycle-touring-handbook Das neue Adventure Cycle-Touring Handbook ist da. Diese Meldung las ich auf der Homepage von Travelling Two. Letzten Mittwoch bestellte ich das Buch bei Trailblazer in England für £ 14,99 (ohne zusätzliche Lieferkosten), am Freitag lag es schon im Briefkasten. Ein toller Service.

Das Buch enthält auf über 300 Seiten Reiseratschläge, Inspiration und Geschichten. Das ist viel Stoff zum Aufsaugen. Es überrascht nicht, dass dieses Werk unter Reiseradlern zur Bike-Bibel avancierte, nachdem es erstmals 2006 publiziert worden ist.

Oberflächlich gesehen scheint der Inhalt der Gleiche zu sein wie in der ersten Ausgabe, zumindest was die Struktur betrifft. Wie auch im Vorgänger startet man mit praktischen Erwägungen wie welches Fahrrad das Richtige ist und wie man die Campingausrüstung auswählt. Teil 2 beschreibt Routen um die ganze Welt und der letzte Teil unterhält mit vergüglichen und amüsanten Geschichten von teilweise bekannten Radreisenden.

Taucht man etwas tiefer ein, entdeckt man schnell, wie viel Autor Stephen Lord und seine Schar von fast 50 Mitwirkenden zu dieser neuen Ausgabe hinzugefügt haben.

Mehr Ausrüstung und Routen

Der Abschnitt Ausrüstung ist deutlich grösser, mit mehr als 10 aktuellen Empfehlungen für geeignete und weithin verfügbaren Tourenräder. Surly‘s Long Haul Trucker (guck Dir unbedingt auch mal das Big Dummy an ;) ), Thorn‘s Raven Tour und das Liegerad Street Machine von HP Velotechnik, alle werden vorgestellt. Es wird auch erklärt, wie man ein gebrauchtes Mountainbike an die Bedürfnisse eines Tourenradlers anpassen kann. Wichtige Ausrüstungsteile wie Zelte, Gepäckträger und Reifen erhalten genau so viel Aufmerksamkeit wie praktische Tipps zu Impfungen oder wie man die Reisekosten berechnet.

Ein immer währendes Thema sind die Profile von ultraleicht Reisenden und der Schwergewichtsfraktion, die mehr als nur den normalen Haushalt mit schleppt. Die Unterschiede zwischen “so viel wie nötig” und “so viel als möglich” sind faszinierend. Cameron Smith reiste mit minimalistischen 8 kg Ausrüstung während 6 Monaten durch China und Tibet. Sein Kulturbeutel enthielt nur eine Zahnbürste, Zahnpasta, Toilettenpapier und ein Handtuch. Alvaro Neil zieht es vor, 3 Kocher, 8 Ortlieb Taschen, einen extra Reifen und Essen für 1-2 Tage auf sein schwer beladenes Rad zu packen. Immerhin war er 10 Jahre unterwegs.

Als nächstes kommt das Herzstück des Buches, 144 Seiten aktualisierte und erweiterte Routenbeschreibungen. Kaum ein Teil der Welt bleibt unerwähnt. Nichts wird so ausführlich behandelt wie in einem regionalen Reiseführer. Erwarte keine Hotelempfehlungen oder detaillierte Routenbeschreibungen von Kreuzung zu Abzweigung. Aber es  gibt genügend Informationen, um Appetit auf die Straße zu machen und Deine Route zu planen, einschliesslich Hinweise auf die Landschaften, Kulturen und fremde Lebensmittel, die Du in unbekannten Teilen der Welt antreffen wirst, alle aus der Perspektive des Radlers geschrieben.

Überall eingestreut sind besondere Tipps. Du erfährst, was es mit den Zecken in Russland auf sich hat, was Dich in den Badehäusern (der billigste und interessanteste Weg für einen schmuddeligen Radfahrer, sich zu schrubben) des Nahen Ostens erwartet und welche kostenlose Camping-Möglichkeiten es in Japan gibt.

Wie es sich für ein Buch mit dem Wort “Abenteuer” im Titel gehört, liegt der Fokus auf Reisen in weniger entwickelten Ländern. Eine große Karte zeigt die wichtigsten trans-kontinentalen Strecken von Europa nach Asien. Das ist von unschätzbarem Wert, wenn Du  herauszufinden möchtest, wie Strecken wie der Karakorum Highway durch Pakistan mit Strassen weiter nördlich durch Russland und Zentralasien verbunden werden könnten.

Es gibt einen grossen Abschnitt über Tibet, einschliesslich Tipps für Reisegenehmigungen und der Beschreibung einer der härtesten Radtouren der Welt. Die Reise von Lhasa nach Kashgar führt über 31 Pässe, 9 von ihnen liegen über 5.000 Meter. Afrika bekommt auch ein bedeutendes Kapitel mit einem Streckenplan, Profilen der wichtigsten Länder, die Du vielleicht bereisen möchtest und den Antworten auf einige der häufigsten Fragen über das Radfahren dort wie Strassenzustand, Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln und was Du über die Korruption dort wissen solltest.

Weniger Aufmerksamkeit bekommen besser bekannte und vertrautere Gebiete wie Nordamerika, Europa und Australien, aber es gibt immer noch Raum für die bekanntesten Routen wie die Great Divide Mountainbike-Strecke von Kanada nach Mexiko oder die North Sea Cycle Route, die der Küstenlinie von 7 Ländern in Nordeuropa folgt. Neuseeland findet ebenfalls Erwähnung, wobei hier die Aussage, die Nordinsel wäre leichter und ungefährlicher zu fahren als die Südinsel, im krassen Gegensatz steht zu Aussagen, die ich auf diversen Reiseblogs gelesen habe.

Bettlektüre

Die Geschichten am Buchende geben einige grossartige Bettlektüren ab und vermitteln bunte Momente und berührende Erlebnisse von der Strasse. Ermutigung für neue Radtouristen kommt von Tim Brewer, der eine Fahrt von England nach Australien geschafft hat. Er startete als starker Raucher, mit Übergewicht und einem Alkoholproblem. Untwegs verlor er mehr als 50 kg Gewicht.

Das Buch endet mit Fussnoten zur Fahrradwartung, wie man unterwegs mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben kann und einem Glossar.

Das Adventure-Cycle Touring Handbook gehört zu den “haben müssen” für Reiseradler. Leider ist es zu schwer für die Packtaschen. Zudem sollte man den Inhalt kennen, bevor man sich auf den Weg macht. Zur Reisevorbereitung ist das Werk unverzichtbar. Neueinsteiger können am meisten von den Tipps und Ratschläge profitieren. Erfahrene Radreisende wissen bereits vieles. Aber auch sie finden noch Neues und das eine oder andere Aha-Erlebnis. Das Buch ist in Englisch geschrieben.

Geschützt: Geführte Motorradreise durch Marokko 2010

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Souvenirs und Geschenke

Mitbringsel

Souvenirs sind wunderbare Erinnerungen, die einen das ganze restliche Leben begleiten können, sofern man sie damals klug ausgewählt hat. Abgesehen davon, dass Souvenirs immer praktisch sein sollten, müssen sie für Radreisende einige zusätzliche Anforderungen erfüllen. Sie sollten

  • möglichst leicht sein
  • nicht sperrig
  • nicht zerbrechlich
  • leicht zu transportieren oder nach Hause zu schicken

Man soll auch darauf achten, dass die Souvenirs wirklich aus dem besuchten Land stammen. Wobei auf Kuckucksuhren zum Beispiel gerne auch “Made in Taiwan” steht. Was kein Grund sein sollte, keine Schwarzwälder Kuckucksuhr zu kaufen ;) .

Als Souvenirs besonders geeignet sind

  • Musik-CDs
  • Kissenbezüge (für Zierkissen)
  • Stoff
  • Gewürze

Musik begleitet einen oft durch das Reiseland und man kann wunderbar in Erinnerungen schwelgen, hört man die Melodien Jahre später wieder. CDs sind leicht. Wer mit Laptop oder MP3-Player reist, kann sie gleich überspielen und die CD dann verschenken. Je nachdem, wieviel und was man kauft, kann man es auch nach Hause schicken, dann muss man es nicht mit sich herum schleppen.

Als Souvenirs ungeeignet sind

  • Waren, die nicht ins Heimatland eingeführt werden dürfen
  • Produkte von geschützten Tieren
  • örtliche Kleidung (sieht zu Hause lächerlich aus)
  • verderbliche Waren (auch Gewürze halten nicht ewig)

Hast Du noch mehr Ideen für tolle Souvenirs? Melde Dich an und schreibe einen Kommentar.

Geschenke für Kinder und Menschen unterwegs

Viele Kindern betteln um Geld. Ich weiss nicht, ob es Sinn macht, Geld zu geben, weil vielleicht die Familie darauf angewiesen ist. Auf jeden Fall haben die Kinder auch eine riesige Freude an Süssigkeiten und Kaugummis (1 Stk. pro Kind reicht). Ganz praktisch sind die kleinen Gummibärchen-Packungen. Man könnte aber auch Luftballons mitbringen, die sind leicht. Kugelschreiber, Buntstifte und kleine Notizblöcke wären auch eine Idee. Etwas schwerer im Gewicht sind bunte Murmeln. Wer etwas mehr Zeit mit den Kindern verbringen möchte, kann kleine Geduldsspiele mitbringen und den Kindern zeigen, wie man sie löst.

Zusammenfassung:

  • Geld
  • Süssigkeiten (hitzeunempfindlich)
  • Kaugummi
  • Mini-Gummibärchen-Packungen
  • Luftballons
  • Kugelschreiber
  • Buntstifte
  • Notizblöcke
  • Murmeln
  • Geduldsspiele
  • Inspiration im Spielwarenladen holen

Geschenke für Erwachsene

In vielen Ländern haben auch Erwachsene Freude an Buntstiften, Papier, kleinen Spielen, Murmeln usw. Abgesehen davon geht man zu Erwachsenen schnell eine intensivere Beziehung ein, sie werden Freunde.

Verschenke Dich als Foto

Auf einer Radreise wirst Du sehr viele Menschen treffen, die sich für Dich interessieren und Dir auf die eine oder andere Weise helfen. Bedanke Dich bei ihnen mit einem Foto von Dir, ev. mit dem vollbepackten Fahrrad. Schiesse ein tolles Foto, verkleinere es auf Postkartenformat 10 x 15 oder soweit, dass mehrere Bilder auf einer A4-Seite Platz haben. Füge einen Text hinzu (Dein Name, Mail, URL Deiner Website oder was auch immer) und lasse im nächsten Copyshop einige Karten drucken.

Erzähle in jeder Sprache von Deiner Reise

Viele Menschen werden sich für Deine Reise interessieren. Erzähle ihnen davon, auch wenn ihr verschiedene Sprachen sprecht. Organisiere eine Karte, auf der Du Deine Reise einzeichnest. Überziehe sie mit durchsichtiger Folie oder lasse sie plastifizieren, damit sie auch lange hält.

Postkarten mit eigenen Fotos

Einen persönlicheren Gruss von unterwegs gibt es nicht. Verschick’ Postkarten mit Deinen eigenen Fotos. So kommen auch Gastgeber zum Familienfoto, das Du beim Abschied geknipst hast. Auch die Schweizerische Post bietet einen Postkartenservice an.