Tipps und Tricks für Reiseradler

Grosse Lowrider-Taschen

Üblicherweise werden für das Vorderrad kleinere Packtaschen empfohlen als für den Gepäckträger. Der Grund ist einfach: Je mehr Gewicht auf dem Vorderrad lastet, desto unhantlicher wird das ganze Gefährt. Lowrider-Taschen können aber auch gross sein, also 2 x 20 Liter. Man muss sie ja nicht füllen und wenn, achtet man auf jeden Fall darauf, hier leichte Sachen einzupacken. Die Bodenfreiheit am Vorderrad ist noch immer gegeben, wenngleich man nun auf hohe Bordsteinkanten achten sollte.

Strassenkarten sind Verbrauchsmaterial

Viele Reisende trauen sich nicht, etwas auf ihrer Karte einzuzeichnen. Sie suchen lieber immer wieder den Standort und das Ziel. Strassenkarten sind Verbrauchsmaterial, ehrlich. Man darf

  • darauf Notizen machen
  • den Umschlagkarton wegschneiden
  • die Karte in handlichere Einzelteile zerschneiden, die dann leichter in die Kartentasche geschoben werden können
Wo gibts Wasser?

Der Wasservorrat kann in Europa fast immer auf  Friedhöfen aufgefüllt werden. Wer sich traut, findet hier auch einen sehr ruhigen Übernachtungsplatz.

Der nasse Socken Trick

In der Hitze hält eine nasse Socke die Wasserflasche länger kühl. Das funktioniert nach dem Kühlschrank-Prinzip.

Lenkungsdämpfer

Ein Lenkungsdämpfer verhindert, dass der Lenker umschlägt, wenn man das Rad abstellt. Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen und Qualitäten, die Preise variieren ebenfalls stark (3,50 EUR bis 11 EUR), deshalb stelle ich keinen Link ein. Suche nach “Lenkungsdämpfer Fahrrad”. Wenn Du Dir ein Fahrrad bauen lässt, lasse Dir gleich ein Befestigungsloch in den Rahmen bohren, dann kannst Du auf die unschöne Bride verzichten. Du hast dann quasi eine integrierte Lösung.

Mooncup

Binden und Tampons sind nicht überall auf der Welt erhältlich. Es gibt aber eine super Lösung für die Tage der Frau: der Mooncup.

Energie an Bord

Es geht halt nicht mehr ohne. Immer mehr Reiseradler haben ein Laptop bei sich, eine Kamera mit Akku, ein Handy sowieso, MP3-Player, GPS und noch einiges mehr. Es gibt verschiedene Lademöglichkeiten. Am besten ist aber noch immer, Du achtest beim Kauf darauf, dass das Gerät mit Batterien betrieben werden kann. Dazu gehören MP3-Player, Fotoapparat und GPS.

Lademöglichkeiten sind

  • im Café, Restaurant, McDonalds
  • im Internet-Café
  • während der Übernachtung bei Gastgebern oder im Hotel / Jugendherberge
  • an der Rezeption des Campingplatzes

Wer die Unabhängigkeit vorzieht und einen Nabendynamo hat, sollte sich über die Anschaffung des Forumsladers oder des USB-Ladegerät von Zzing Gedanken machen.

Es gibt auch Solarladegeräte, die mehr oder weniger funktionieren. In jedem Fall ist es wichtig, dass Du die Aufnahmeleistung des angehängten Gerätes kennst. Die Installation unbedingt vor der Reise testen.

Verschenke Dich als Foto

Auf einer Radreise wirst Du sehr viele Menschen treffen, die sich für Dich interessieren und Dir auf die eine oder andere Weise helfen. Bedanke Dich bei ihnen mit einem Foto von Dir, ev. mit dem vollbepackten Fahrrad. Schiesse ein tolles Foto, verkleinere es auf Postkartenformat 10 x 15 oder soweit, dass mehrere Bilder auf einer A4-Seite Platz haben. Füge einen Text hinzu (Dein Name, Mail, URL Deiner Website oder was auch immer) und lasse im nächsten Copyshop einige Karten drucken.

Erzähle in jeder Sprache von Deiner Reise

Viele Menschen werden sich für Deine Reise interessieren. Erzähle ihnen davon, auch wenn ihr verschiedene Sprachen sprecht. Organisiere eine Karte, auf der Du Deine Reise einzeichnest. Überziehe sie mit durchsichtiger Folie oder lasse sie plastifizieren, damit sie auch lange hält.

Postkarten mit eigenen Fotos

Einen persönlicheren Gruss von unterwegs gibt es nicht. Verschick’ Postkarten mit Deinen eigenen Fotos. So kommen auch Gastgeber zum Familienfoto, das Du beim Abschied geknipst hast.

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